Forschung

Forschung
Eignet sich architektonisches Entwerfen um über Lösungen für einen Einzelfall hinaus allgemeingültige wissenschaftliche Erkenntnisse zu produzieren? Dazu lassen sich im Fachdiskurs vielfältige Positionen ausmachen. Zum Verstehen der eigenen Position sind die bisherigen Instrumente und Methoden kritisch zu hinterfragen und zu erweitern: Wie kann sich Entwerfen wissenschaftlich qualifizieren? 

Um dieser Frage nachzugehen, sind im Rahmen der architektonischen Forschung unterschiedliche Diskussionslinien zu verfolgen, die eingebunden in unsere Büroarbeit und die Lehre an der Hochschule in interdisziplinären Projekten und Seminaren, aufgeweitet und zur Diskussion gestellt werden.

 

Forschungsvorhaben seit 2008 u.a.

2018-, Nachverdichtung und Freiraumqualität in Wohnsiedlungen der Nachkriegsmoderne
Kooperatives Forschungsprojekt mit Dr. T. Hauck, Uni Kassel und Prof. W. Weisser, TU München.
(laufendes Drittmittelprojekt, seit 2018)

2016, Die Siedlung in der Stadt, Anschlussprojekt zu "Zukunft Wohnen"

2013-2015, Zukunft Wohnen, Studie zur strategischen Bestandsentwicklung im Wohnungsbau (abgeschlossenes Forschungsprojekt am LST in Kooperation mit der h_da, Drittmittel)

2011-2013, Science City, Bedeutung von Wissensstandorten in der Stadtentwicklung (abgeschlossenes Forschungsprojekt am LST, Drittmittel)

2010, Inhaltliche Konzeption des Symposiums „Strategien im Städtebau“ an der Hochschule RheinMain.

2009 Wissenschaftliche Konzeption des Symposiums INFRASTRUKTURURBANISMUS zusammen mit Thomas Hauck am Institut für Entwerfen, Stadt und Landschaft der TU München >

2008 –, Grundlagenforschung zu "research by design" oder: Kann man durch Entwerfen wissenschaftlich Forschen?

Weitere Themenfelder der urbanistischen Forschung sind: "Infrastrukturränder als Gegenstand forschenden Entwerfens", die Anwendbarkeit Bildgebender Verfahren (image based research) auf die Stadtforschung so wie die strategische Bedeutung von Campusentwicklungen (Hochschul- und Konzernstandorten) in innerstädtischen Räumen.