Quartier Nördliche Speicherstraße
Hafenquartier Nördliche Speicherstraße, städtebaulicher nichtoffener Realisierungswettbewerb, 2019, 2. Rang
bK, in Zusammenarbeit mit Polinna-Hauck (Landschaftsarchitektur). Auftraggeber: Stadt Dortmund und d-port21
Strategie ’as found’
Der städtebauliche Entwurf leitet, von den umgebenden urbanen Blockstrukturen zwei zusammen-hängende Bebauungsbänder ab, welche zwischen der campusartigen Bebauung und der Stadt der Gründerzeit den übergeordneten Parkstreifen als eigenen Raum erfahrbar machen. Ziel dabei ist keine von der gebauten heterogenen Umgebung losgelöste Bebauung und Park – sondern durch den Freiraum hindurch, ein vielfältiges urbanes Gewebe zu schaffen.
Das dichte Campusband ist das Rückgrat und das Bühnenbild für die ikonographische Bebauung am Wasser. Das neue Kultursilo wird zur Initialzündung und Anker dieser Entwicklungsstrategie. Verschiedene Nutzungsschichten werden im Park in Form von „Villen“ aus der Umgebung abgleitet und in den Freiraum eingebettet, untereinander changierende Baumorte definieren diese Nutzungsfelder und Bedeutungsorte und verbindet sie untereinander.
